Aktuelle Informationen aus dem Verein 

sowie rund um das Wohngebiet Bieselheide

und den Ortsteil Schönfließ in der Gemeinde Mühlenbecker Land.

 

Ältere Beiträge können auf dieser Website im Vereinsarchiv nachgelesen werden.


Neujahrsspaziergang 2022

Zum neuen Jahr "das Gesunde mit dem Geselligen verbinden" wollte der Vorstand des Bürgervereins und erweiterte die wöchentliche Nordic-Walking-Runde am 11. Januar zum Neujahrsspaziergang. Nach einer Stunde Bewegung in den Loreley-Bergen traf man sich mit weiteren Mitgliedern auf der Boule-Anlage im Wohngebiet Bieselheide. Bei Lachs- und Käsebrötchen, selbstgebackenen Kuchen, dazu Kaffee und Glühwein freuten sich achtzehn Personen an diesem kalten, aber trockenen Wintermorgen über das Wiedersehen im neuen Jahr - draußen ohne Maske, aber mit  Abstand, geimpft, geboostert und vor allem gut gelaunt. Einige hoffen schon auf genügend Sonnenstrahlen, damit die Anlage bald wieder ihrem eigentlichen Zweck gemäß genutzt werden kann; denn feststeht auch in Pandemie-Zeiten: Auf den Winter folgt der Frühling - und dem Bosseln auf der Eisbahn das Boulen in der Bieselheide! (Zum Vergrößern auf das "X" auf dem Foto klicken. Mit ">" zum nächsten Bild.)


Bei den Russen in Potsdam

Den ersten Ausflug des Bürgervereins im neuen Jahr unternahm ein gut gelauntes Quartett am Dreikönigstag nach Potsdam ins Museum Barberini zum Besuch der Ausstellung  "Impressionismus in Russland. Aufbruch zur Avantgarde".

Das Haus beherbergt ohnehin die umfangreiche Sammlung impressionistischer Gemälde des Stadt-Mäzens Hasso Plattner. Diese Epoche wird jedoch vor allem mit Frankreich gegen Ende des 19. Jahrhunderts verbunden, während im russischen Zarenreich zu der Zeit überwiegend realistisch, auch sozialkritisch gemalt wurde. Da allerdings zwischen Russland und Frankreich traditionell kulturelle Beziehungen bestanden, hatte Paris als westliche Metropole eine besondere Anziehungskraft auch für die Maler aus dem Osten. Sie besuchten und erlebten die Stadt und setzten sich mit den neuen künstlerischen Auffassungen auseinander: Malen im Freien statt im Studio, neue Techniken zur Darstellung von Licht und Schatten, Lösung vom Gegenständlichen, stattdessen Experimente mit Farbauftrag und Hinwendung zum Abstrakten.

Das alles spiegelt sich anschaulich und beeindruckend in den Bildern  dieser Ausstellung, wobei zugleich deutlich wird, dass die russischen Maler ihre eigene Motivauswahl trafen, geprägt  von den Traditionen des Landes: Bäuerinnen, Portraits mit erkennbarem Seelenleben, Herrenhäuser, Birkenwälder, Winterlandschaften,  heimatverbundene Stillleben.

Angenehm für den Besucher: Die rund achtzig Gemälde fordern beim Rundgang nicht  Aufmerksamkeit bis an die Belastungsgrenze,  sondert lassen einem genügend Zeit, immer noch mal einen Raum zurück zu gehen,  Details zu betrachten und sich im leisen Gespräch darüber auszutauschen, was einem so alles auffällt. Für mich [hg] war das zum Beispiel ein Bild, das Valentin Serow 1904 gemalt hat. Er zeigt Zar Peter den Große am Fenster stehend, im weißen Hemd, ohne Pomp und Herrschaftszeichen: ein typisch impressionistischer Eindruck - nur dass der Potentat aus dem Hause Romanow und erste russische Kaiser bereits 1725 gestorben war. Wie hätte der so Portraitierte wohl darauf reagiert, sich im Stil eines zweihundertjährigen künstlerischen Vorgriffs dargestellt zu sehen - eher erzürnt oder vielleicht beeindruckt?

Nach anderthalb Stunden lohnt ein abschließender Besuch im "Café & Restaurant Barberini". Die der Ausstellung angepasste Speisekarte bietet Birkenwasser, Honigtee mit Gewürzen, Borschtsch, Sibirische Manty (Teigtaschen). Die  Geschmacks-Impressionen entsprachen dem Museums-Besuch: insgesamt also ein Genuss für Leib und Seele! 


Vorweihnachtliches Mitglieder-Treffen auf der Boule-Anlage

Drinnen oder draußen - oder bei schlechtem Wetter vielleicht gar nicht? Seit der Wahlversammlung im September beriet der Vorstand des Bürgervereins Bieselheide immer wieder darüber, ob auch dieses Jahr die traditionelle Mitglieder-Weihnachtsfeier wegen der Corona-Pandemie ausfallen müsse. Mehrheitliche Zustimmung hatte der Vorschlag gefunden, eventuell auf die Boule-Anlage am unteren Regenrückhaltebecken auszuweichen und sich dort unter Einhaltung der Abstandsregeln bei Grillwurst und Glühwein zu treffen. Kreativität und Mut wurden belohnt: Bei wenigen Grad über Null, aber trockener Luft freuten sich 22 behandschuhte und warm angezogene Mützen- oder Kappenträger  - alle genesen, geimpft oder getestet - über die mit ein paar Lichterketten geschmückte Anlage. Am einen Ende von Bahn 1 grillte Bernd Würstchen, am anderen standen auf einem Tisch mehrere Kannen mit Glühwein und alkoholfreiem Punsch zur Selbstbedienung, neben der Bahn brannte Holz in einer Feuerschale. Auf der anderen Seite waren neben Bahn 2 kleine Tische aufgebaut, auf denen die Anwesenden auch mal ihre Trinkbecher abstellen konnten. Ein paar Sitzplätze boten die Bänke unter der Überdachung.

Mit einer kurzen, fröhlichen Ansprache gelang es der Vorsitzenden, aus dem Alltag die alles überwölbende Corona-Stimmung für eine Weile beiseite zu schieben und  vorweihnachtliche Freude aufkommen zu lassen. Für alle hatte sie kleine Geschenkpäckchen mit Nürnberger Lebkuchen, Marzipan, Schokoladentrüffeln oder einem Minifläschchen "zur Anregung des Kreislaufs" vorbereitet und in eine Schubkarre gelegt - den Mitgliedern blieb die süße Qual der Wahl!  Heiterkeit erzeugte sie mit prägnanten Lebensweisheiten, so genannten Aphorismen, die sie aus den "Sudelbüchern" des Schriftstellers Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 99) ausgesucht, abgetippt und als Denksportaufgaben auf die Geschenk-Dosen geklebt oder mit bunten Schleifen an den Tütchen und Fläschchen befestigt hatte.

Nach anderthalb Stunden gemeinsam verbrachter Gespächszeit machten sich alle  auf den Heimweg, und auch wenn das bekannte Weihnachtslied nicht gesungen wurde, empfanden es doch die meisten so: "Lasst und froh und munter sein und uns recht von Herzen freu'n!" Weihnachten ist immer - auch in Zeiten wie diesen!


Coole Kieze im sonnigen Herbst

Am 3. November führte uns Wolfgang bei „goldenem Oktober“-Wetter durch ein Berliner Stadt-Quartier der besonderen Art, geschichtsträchtig und bunt: Nollendorf, Bülow, Dennewitz und Yorck sind hier präsent und weisen auf den „Generalszug“ hin - eine vom preußischen Landschafts-und Stadtplaner Lenné geplante Boulevard- und Platzfolge von Charlottenburg (Tauentzien) bis Kreuzberg (Blücherplatz). Die Namen beziehen sich auf Generäle und Schlachtplätze, die mit den Befreiungskriegen gegen Napoleon (1813-1815) verbunden sind.

 

Mittelpunkt des Nollendorf-Kiezes ist der gleichnamige Platz, heute eine große Kreuzung, von der aus im Westen die Hochbahn in den Untergrund verschwindet. 1902 wurde hier - mit beeindruckender Kuppelkonstruktion - der Nollendorf-Bahnhof  an der ersten Berliner Hoch- und Untergrundbahnstrecke, der Stammstrecke, eröffnet. Gegenüber dem Bahnhof steht auf der südlichen Seite das Metropol, zur selben Zeit wie der Bahnhof als Schauspielhaus mit Konzertsaal gebaut und seit 1945 in wechselnder Folge als Kino, Diskothek und Club genutzt.  Ganz in der Nähe verläuft die Nollendorfstraße – eine ruhige Wohnstraße, deren Fassaden das wohlhabende Bürgertum des 19. Jahrhunderts widerspiegeln.

 

In der Bülowstraße haben Künstler aus der ganzen Welt viele triste Fassaden lebendig werden lassen. Im Sommer 2015 entstanden hier dutzende Kunstwerke – einige besonders eindrücklich unter dem Titel „Freiheit“. Mittendrin befindet sich als Impulsgeber das Museum „Urban Nation“ (Ecke Zietenstraße), wo sowohl an der Fassade  als auch in den Räumlichkeiten ständig wechselnde Werke und Ausstellungen die Stadt als Kunstraum erfahrbar machen. Ein Tipp: Wem der Weg nach Schöneberg zu weit ist, der kann viele der Wandbilder, die uns zu Gesprächen über ihre handwerkliche Entstehung und künstlerische Bedeutung anregten, auch in dem neuen Band von Norbert Martins „Steet Art Galerie“ studieren.

 

Der Bülowbogen-Kiez wurde deutschlandweit durch die ARD-Vorabendserie „Praxis Bülowbogen“ bekannt. Die den Platz  bestimmende Lutherkirche - in der übrigens Doris’ getauft und konfirmiert wurde und in der sie auch geheiratet hat - wurde vor einigen Jahren an die „American Church Berlin“ verkauft. Ende des 19. Jahrhunderts machte der von Lenné geradlinig geplante Straßenverlauf vom Dennewitzplatz aus einen Kotau vor der neuen Zeit: Von hier an verläuft der weitere Straßenzug im Bogen um das ehemalige Güterbahnhofsgelände herum nach Kreuzberg. Eindrucksvoll war der Verlauf der Hochbahn bis zum 2. Weltkrieg: Die Bahn ratterte mitten durch ein Wohnhaus an der Dennewitzstraße  - was von den Bewohnern damals nicht beklagt, sondern eher beklatscht wurde. Wahrscheinlich war die Wohnlage einfach zu auf- und anregend.

 

Ein Pendant dazu aus dem 20. Jahrhundert haben wir im Winterfeldt-Kiez vor uns: das Pallasseum mit „Picassos Augen“, 2016 von Gert und Daniel Neuhaus an die Fassade über der Pallasstraße gemalt. Wo früher der Sportpalast stand, wohnen heute 2000 Menschen, d. h. mehr als das gesamte Wohngebiet Bieselheide könnte in diesem Wohnblock über der Pallasstraße untergebracht werden. Mittelpunkt des Winterfeldt-Kiezes ist mittwochs und vor allem samstags der Winferfeldtplatz mit einem der vielfältigsten Märkte Berlins und einem anregenden Laden- und Restaurantangebot, das wir am Ende ausgiebig nutzten.

 

Historisch und malerisch wurde unser Spaziergang nochmal am Rand des  Goltzstraßen-Kiezes: Im Heinrich-von-Kleist-Park, dem  ehemaligen Botanischen Garten,  mit den Königskolonnaden und den Rossebändigern, die vom Schlossbezirk Mitte hierhergebracht wurden, fiel Barbara das gelb-schwarz leuchtende  Farbenspiel von Ginkgobäumen in der Herbstsonne auf...


Wo genau verlief eigentlich die Mauer?

Am 19. Oktober 2021 wollte die Nordic-Walking-Gruppe des Bürgervereins es wissen! Zwar stößt man hin und wieder in Glienicke und Reinickendorf auf Reste der ehemaligen Grenzanlagen – aber den Verlauf genau nachzuvollziehen fällt vielen von uns heute schwer. Inge und Bernhard, Ortskenner und Zeitzeugen, machten sich mit uns von der Bieselheide aus auf den Weg und haben uns in Glienicke West einen Blick in die Zeit vor 1990 werfen lassen.
Der ausführliche Bericht (mit zahlreichen Fotos) ist nachzulesen auf unserer Facebookseite.

Schloss ... Humboldt Forum ... eine Frage der Perspektive?

Auf unserem Oktober-Ausflug in die „neue Mitte“ Berlins begegneten wir der Architektur auf der Spreeinsel im historischen Berlin, Cölln und Friedrichswerder. Den Besuch einzelner Ausstellungen im neuen „Universalmuseum“ haben wir uns für spätere Besuche aufgehoben, obwohl z. B. „Berlin Global“ mit dem Konzept, die Besucher aktiv in die Ausstellung einzubeziehen, uns natürlich sehr reizte. Daher freuen wir uns auf die nächsten Jahre, in denen wir im teuersten Bauwerk Deutschlands Kulturen der Welt entdecken können, ohne Tausende von Kilometern zurücklegen zu müssen.

 

Vom Roten Rathaus schaut man auf die moderne Fassade des Humboldt Forums – die weiteren drei Fassaden sind Nachbauten des barocken Schlosses mit dem Eingangsportal und einer Rekonstruktion der spätklassizistischen Kuppel an der Westseite.

 

Von den beiden Innenhöfen beeindruckt der Schlüterhof mit seinen prachtvollen Figuren – vor allem am Innenportal VI  (Originale zum Teil im Skulpturensaal). Wenn auch bei den Außen- und Innenfassaden das Auge des Betrachters immer wieder gern zu den historisierenden Fassaden wandert, schätzt jedoch sein Verstand das Humboldt Forum als Ort der Entdeckung, der Reflektion und der Kommunikation.

 

Gegenüber der Westfassade des Schlosses steht noch die Nachbildung einer Ecke der Bauakademie, in der die Architekten des alten Berlins studiert und gewirkt haben. In unmittelbarer Nähe grüßen Schinkel, Thaer und Beuth auf dem neu angelegten Schinkelplatz. Menschen sieht man hier nur wenige:  Ob die neuen Luxus-Stadthäuser überhaupt schon Mieter haben, die hier auch leben?

 

In der neugotischen Friedrichswerderschen Kirche, der Schinkel auch klassizistische  Züge zu verleihen wusste,  ist das Kirchenschiff in einen Skulpturensaal verwandelt.

Der Sockel des Doppelstandbildes der Prinzessinnen Luise und Friederike von Preußen steht zurzeit frei und ist für Besucherinnen freigegeben: Die Prinzessinnen werden aufgefrischt.


Boule-Turnier erstmals in Summt

Bereits viermal hatte der Bürgerverein Bieselheide das Boule-Turnier um den Wanderpokal des Bürgermeisters auf der Anlage an der Feldahornstraße durchgeführt. Diesmal waren die zweimaligen Gewinner aus Summt (2018 und 2019) Veranstalter.  Vor einem Jahr hatten sich Bürgermeister Filippo Smaldino und Frank Feldhahn den Pokal gesichert, aber am zweiten Oktober-Sonntag 2021, einem goldenen, konnten die beiden Teams von Boulette Summt das Finale unter sich ausmachen! In der  Vorrunde hatten acht Doubletten in zwei Gruppen um den Einzug ins Halbfinale gespielt. Das Rathaus, dieses Jahr vertreten durch Jeannine Freiherr und Frank Möricke, verpasste den Einzug ins Endspiel ebenso wie Christine Felchner und Dieter Paszella vom Bürgerverein Bieselheide 2. Vorher ausgeschieden waren der Ortsbeirat Zühlsdorf, die Boule-Freunde SchildowBürgerverein 1 und der Bauhof der Gemeinde. Die Gemeindearbeiter konnten nicht davon profitieren, dass sie die Böden der Boule-Anlage auf dem Gustav-Kenter-Platz am Summter See am besten kannten: Sie hatten die Spielflächen 2019 (Bahn 1) und in diesem Sommer (Bahn 2) angelegt. Für das Turnier waren zwei weitere Bahnen auf dem Bolzplatz hergerichtet worden, sodass alle acht Mannschaften gleichzeitig spielen konnten. Weitere Vereinsmitglieder und Freunde sowie Wanderer und Spielplatzbesucher gesellten sich als interessierte Beobachter hinzu und verfolgten die spannenden Wettkämpfe. Jörg Metzner und Petra Witte hatten das 5. Boule-Turnier Mühlenbecker Land um den Wanderpokal des Bürgermeisters hervorragend vorbereitet und wurden bei der Durchführung von vier Schiedsrichtern souverän unterstützt. Für Spielerinnenn und Spieler wie für die Zuschauerinnen und Zuschauer hatten die Summter (mit Bezug auf ihren Team-Namen) nicht nur Getränke und Kuchen, sondern auch Fleisch- und Fisch-Bouletten aufs Freiluft-Buffet gestellt.

Aufs Treppchen für das Siegerfoto durften am Ende des Nachmittags Jennifer Vogt und Eugen Manhart (Boulette Summt 1), Frank Graage und Mike Siever (Boulette Summt 2) und als Drittplatzierte das Rathaus-Team. Aber auch für die weiteren Platzierungen gilt, da waren sich alle einig: Hat Spaß gemacht  - und nächstes Jahr wieder, dann beim 6. Turnier um den Wanderpokal!

Wer mitspielen möchte: Gäste sind herzlich willkommen! Der Bürgerverein Bieselheide spielt auf der Schönfließer Anlage an der Feldahornstraße mittwochs und samstags 15 - 17 Uhr, Boulette Summt mittwochs und freitags um 16 Uhr, sonntags um 15 Uhr.

 

PS: Für die Turnier-Fotos danken wir der Fotogruppe SichtWeisen.


5. Boule-Turnier Mühlenbecker Land

 

um den

Wanderpokal

des Bürgermeisters

 

 

 

Wann?

Sonnabend, 9. Oktober, 14.30 18 Uhr

Einschreibeschluss 14.45 Uhr

Turnierstart 15 Uhr

Wo?

Boulebahnen am Gustav-Kenter-Platz in Summt (Ende "Seering")

Wer?

Boule-Freunde Schildow

Boulette Summt

Bürgerverein Bieselheide

Ortsbeirat Zühlsdorf

Rathaus-Team (Pokalverteidiger)

Wie?

Wir spielen "Doublette", d. h.

pro Mannschaft 2 Spieler mit drei Kugeln
Nach einer Gruppenrunde (jeder gegen jeden)

gibt es ein Finale der besten drei Teams.

Wertung?

Die Mannschaft, die zuerst 7 Spielpunkte erreicht, erhält einen Wertungspunkt.

Sieger?

Pokalsieger ist die Mannschaft mit den meisten Wertungspunkten

Siegerehrung um 18 Uhr

Boulette Summt sorgt für Getränke und Kuchen

Bitte bringt eure eigene Tasse mit.

 

 


Frühjahrsputz zum Herbstanfang

Der World Cleanup Day findet immer am 3. Samstag im September statt und ist eine der größten Bürgerbewegungen zur Beseitigung von Plastikmüll und Umweltverschmutzung.  Am diesjährigen Aktionstag, dem 18. September, holte das Mühlenbecker Land die ausgefallenen Frühjahrsputz-Termine nach. Im Wohngebiet Bieselheide kümmerte sich, wie in den vergangenen Jahren, vor allem der Bürgerverein um das öffentliche Saubermachen, unterstützt von einigen Anwohnern, denen beim Blick vor die Haustür oder über den Gartenzaun nicht gleichgültig ist, was andere dort mitunter achtlos liegengelassen haben.

 

Mancher fragt sich, warum er aufheben sollte, was andere hingeworfen haben. Und natürlich ist es ärgerlich, dass häufig gerade ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sich nach den Zigarettenkippen, Getränkedosen und Pizzaverpackungen an den Treffpunkten Jugendlicher bücken müssen, wenn sie die Grünanlagen ihres Wohngebiets nicht verschmutzt sehen möchten. Aber für die  zwanzig Männer und Frauen, die sich am Samstag um 10 Uhr hinter der Schönfließer Passage trafen, sind diese Fragen nicht von ausschlaggebender Bedeutung. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ zitierte Dr. Michael Rasch Erich Kästner  und nahm sich mit zwei Mit-Arbeitern den Boule-Platz vor. Einige Frauen säuberten die Grünfläche im Bereich der Bank an der Tischtennisplatte, wo der Verein montags um 10 Uhr mit seiner Tai-Ji-Gruppe  die Woche beginnt. Norbert Bücker besorgte fehlende Müllsäcke und baute mit seiner Frau den privaten Gasgrill für das „Après-Cleanup“ auf, der Bürgerverein stellte Tische, Bänke und Getränke, der Ortsvorsteher brachte die Würstchen - und durfte dafür mit aufs Foto.

 

Nach getaner Arbeit bzw. guter Tat saßen alle beisammen, und ein junges Paar, das erstmals gekommen war, nachdem es den Aufruf zum Cleanup-Day gelesen hatte, freute sich über neue Kontakte in der Nachbarschaft.

 

Einige nutzten die Gelegenheit zu einem Besuch bei der Hausärztin Dr. Thewes, die vor wenigen Tagen in der Passage ihre  Praxis eröffnet und zum Tag der offenen Tür in ihren Räumen im 1. Stock der Schönfließer Passage eingeladen hatte. Harald Grimm als Vorsitzender der Gemeindevertretung, selbst Schönfließer in der Bieselheide, überreichte Ihr einige druckfrische Exemplare des Bürgermagazins „mühlenspiegel“ für die Auslage im Wartezimmer. Ihre spontane Reaktion: „Kann ich davon mehr und regelmäßig bekommen?“

 


"Klimaschutz beginnt vor der eigenen Haustür."   Spaziergang mit Hanna Broghammer

Seit 21 Jahren bemüht sich der Bürgerverein Bieselheide e. V., insbesondere die AG Grün, um den Erhalt und die Pflege der Grünanlagen im Wohngebiet Bieselheide. Anfangs ging es vor allem um öffentliche und private Zuständigkeiten, die Beseitigung von Müllecken und Eindämmung von Verunkrautungen. Inzwischen ist immer klarer geworden, dass es beim Nachdenken über Umweltschutz in unserer Siedlung nicht nur schlechthin um „mehr Grün“ geht, sondern auch darum, wie jeder vor der eigenen Haustür zum Klimaschutz und zur Vermeidung von belastenden Klimawandelfolgen beitragen kann. Da lag es nahe, die neue Klimaschutzbeauftragte der Gemeinde Mühlenbecker Land zu einem Spaziergang mit dem Vorstand und interessierten Mitgliedern einzuladen und uns mit ihr vor Ort über Umwelt- und Klimaschutz „im Kleinen“ zu unterhalten.

Frau Broghammer hat die Einladung gerne angenommen und radelte am 27. Juli vom Mühlenbecker Rathaus zur Schönfließer Passage, wo sie zwischen Gabi Hentschkes Friseursalon Haarkunst  und der Kita Bieselmäuse von unserer Vorsitzenden begrüßt wurde.

Beim Gang durch die Straßen beeindruckten liebevoll gestaltete Vorgärten mit sorgfältig zusammengestellten Arrangements von Blumen und Sträuchern. Stirnrunzeln verursachte allerdings der Blick auf einige gepflasterte oder mit grobem Kies auf Plastikplanen ausgelegte Flächen. So sauber, akkurat und  derartige Flächen auch wirken, mitunter auch noch mit schönen Figuren bestückt, versiegeln sie dennoch den Boden und strahlen Hitze zurück.

 Lange standen wir vor dem oberen Regenrückhaltebecken, das verlandet, völlig zugewachsen ist und eher dem Buschwerk eines kleinen Waldstück gleicht. Sollte der „Wildwuchs“ wieder beseitigt werden? Besteht die Gefahr von Geruchsbelästgung? Wäre es nicht naturnäher, wenn es mehr Wasserfläche im Becken gäbe und die Anwohner sich im Sommer wieder über Frösche-Quaken freuen - oder manchmal auch ärgern - können? Oder ist das Becken in diesem Zustand ein erhaltenswerter  CO2-Speicher? Diese und andere Fragen wurden erörtert, konnten natürlich ad hoc nicht beantwortet werden. Vielleicht gibt es beim Zweckverband Fließtal neue  Überlegungen dazu, der bereits vor zwei Jahren mit der Entschlammung des unteren Regenrückhaltebeckens hatte beginnen wollen. Kosten und Corona haben das Vorhaben erst einmal gestoppt.

Rund um die beiden Becken gibt es viele Rasenflächen. Oft hatten wir uns geärgert, dass hier gerade zu dem Zeitpunkt rigoros gemäht wurde, wenn Blumen und Kräuter in voller Blüte standen. Inzwischen werden bei der Mahd zumindest einige Randstreifen stehengelassen, und bei nicht allzu starker Dürre kann man sich an gelben und weißen Blütenteppichen erfreuen. Für den Bürgerhaushalt 2019 haben wir eine Blühwiese rund um den Mühlstein im Rasendreieck am Weidenweg vorgeschlagen. Zwar verfehlten wir knapp die ausreichende Platzierung, aber der Sieger-Vorschlag empfahl insekten-und bienenfreundliche Anpflanzungen im gesamten Gemeindegebiet, entspricht also auch unseren Intentionen: Vielleicht lässt sich eine solche gezielte Anpflanzung am Mühlstein doch noch in absehbarer Zeit realisieren.

Welche Bedeutung die Bäume in der Siedlung für die CO2 –Speicherung und damit für den Klimaschutz haben, musste uns unser Gast nicht  ausdrücklich  erläutern. Beeindruckend und charakteristisch für die Bieselheide-Siedlung ist der umfangreiche und teilweise alte Baumbestand. Der Bürgerverein hat sich von Anfang an für dessen Erhalt eingesetzt, auch als auf einigen zwischen der Bebauung Ende der 90er Jahre verbliebenen freien Flächen später neue Häuser errichtet wurden. Gegen die Fällung einer über hundert Jahre alten Eiche  haben wir uns lange gewehrt, unter anderem mit einer Unterschriftensammlung – leider erfolglos. Als Ersatz erhielt die Grünanlage in Sichtweite des ehemaligen Standorts der gefällten Eiche im Jahr 2014 eine junge Traubeneiche, den damaligen Baum des Jahres. Harald Grimm übernahm die Patenschaft und hielt anlässlich der Baumpflanzung eine eindrucksvolle Rede, in der er abschließend Eugen Roth zitierte: „Zu fällen einen schönen Baum braucht’ s eine halbe Stunde kaum. Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er, bedenkt es, ein Jahrhundert“.  Seitdem hat er einige hundert Gießkannen Wasser hingeschleppt. Als er eine Erkrankung des Baumes nicht verhindern konnte, sorgte die Gemeinde für eine Ersatzpflanzung, deren Wachstum der Pate nun weiterhin begleitet.

Um das komplizierte Verhältnis von Umwelt- und Klimaschutz einerseits und Anforderungen moderner Infrastruktur in einer Siedlung mit steigender Einwohnerzahl andererseits ging es am Holunderweg, wo der Bau eines dringend benötigten weiteren Parkplatzes geplant ist. Dass hier das derzeitige wilde Parken auf unbefestigten  Flächen nicht auf Dauer akzeptiert werden kann, ist offensichtlich. Jeder Bewohner der Anwohner kann bestätigen, dass, wie es im vorliegenden Bebauungsplan zur Begründung heißt, immer öfter Falschparker am Fahrbahnrand unserer Straßen zu beobachten sind, und dass der erhöhte Parksuchverkehr in den Spitzenzeiten zunehmend  zur Belastung wird. Die Gemeindevertretung hat aus guten Gründen den Bebauungsplan in Kraft gesetzt. Einwände kommen vor allem von unmittelbaren Anwohnern  und werden vorwiegend mit möglicher Beeinträchtigung der Umwelt begründet. Der Parkplatz wird eines Tages sicher Realität sein; die Diskussion über umwelt-und klimafreundlichen Individualverkehr in der Bieselheide, einschließlich den ruhenden Verkehr - auch E-Autos brauchen Parkflächen - und mit  Blick auf ggf. zu verbessernden ÖPNV wird auch danach weitergehen.

 

Während des Rundgangs hat sich Frau Broghammer über die spezifische Situation der eng bebauten Wohnsiedlung  unmittelbar vor Ort informieren können, mit großem Interesse unsere Sicht der noch vorhandenen Probleme kennengelernt und, soweit es in der Kürze der Zeit möglich war, mit uns erörtert.

Eine für alle Beteiligten erfolgreiche Veranstaltung.

 

Text und Fotos: Dr. Bernhard Werner; Schottergarten-Cartoon mit frdl. Genehmigung von Stefan Roth

 

Weitere Fotos in der Dia-Show - zum Vergrößern bitte auf das Foto klicken:


Rathaus-Team gewinnt erstmals Boule-Pokal!

Filippo Smaldino, Frank Feldhahn (Rathaus-Team), Jörg Metzner, Katja Manhart (BG Summt), Ursel Liekweg, Thomas Pump (Ortsbeirat Zühlsdorf) - Für die Fotos danken wir Reinhard Musold von der Fotogruppe SichtWeisen.

(Hinten v. l. n. r.) Rosenau, Theuerkauf, Martins, Hagedorn, Grimm, Pump, Felchner, Liekweg, Rasch, Metzner;

(vorn:) Smaldino, Feldhahn, Manhart, Hüne. (Foto: Bernhard Werner, ebenso das letzte Foto der Dia-Show: die Pokalgewinner. Die Anzeigetafel mit dem Abschlussspielstand hat Kalle Hüne fotografiert.  Für die übrigen Fotos danken wir Reinhard Musold von der Fotogruppe SichtWeisen.

 

Nach einem 6:4-Auftakt  gegen Gastgeber Bürgerverein Bieselheide lag das Rathaus-Team gleich zu Beginn des Turniers vorn. Diese Führung gaben Bürgermeister Filippo Smaldino und Fachdienstleiter  Frank Feldhahn bis zum Schluss nicht mehr ab. Die Vorentscheidung fiel in der vierten Runde, als ihnen ein glattes 5:0 gegen die BG Summt (Katja Manhart und Jörg Metzner) gelang, die 2018 und 2019 den Wanderpokal gewonnen hatte. Das Turnier dauerte zwei Stunden, jede Mannschaft spielte einmal gegen jede andere. Die beiden Mannschaften des Bürgervereins (Bernd Theuerkauf und Christine Felchner bzw. Bärbel Hüne und Wolfgang Rosenau) belegten die Plätze drei und vier vor den  Boule-Freunden Schildow/MAZ (Norbert Martins und  Redakteur Knut Hagedorn) und dem Ortsbeirat Schildow (Thomas Pump, Ursel Liekweg).  Alle sechs Mannschaften erhielten zur Erinnerung Urkunden über ihre Teilnahme und Platzierung.

 

Unabhängig vom Erfolg im 4. Boule-Turnier des Bürgervereins Bieselheide e. V. um den Wanderpokal des Bürgermeisters der Gemeinde Mühlenbecker Land waren alle Teilnehmer, Organisatoren und Besucher höchst zufrieden mit der Veranstaltung. Erst nach einigem Überlegen hatte sich der Bürgerverein Bieselheide trotz Pandemie-Einschränkungen auch dieses Jahr wieder zur Austragung entschlossen. Die Einschränkungen: Jede Mannschaft trat nur mit zwei Spieler(inne)n an ("Doublette") und es wurde nicht um Zuschauer geworben. Persönliche Begleiter waren als Besucher willkommen,  und es standen auch Getränke, Plätzchen und Kuchen bereit. Gartenstühle, die in angemessenem Abstand um die beiden Bahnen aufgestellt wurden, hatten die Vereinsmitglieder selbst mitgebracht. Nur zum Abschlussfoto mit den Schiedsrichter-Duo (Dr. Michael Rasch und Harald Grimm) erlaubten sich die Beteiligten ein kurzes Beisammenstehen.  

 

Vereinsvorsitzende Ingrid Sontheimer-Grimm freute sich über die wärmende Oktobersonne am Tag der deutschen Einheit und die gut gelaunten Spieler und Zuschauer:  "Ob aus Ost oder West, spielt hier keine Rolle mehr." Alle Mannschaften versicherten: Wenn Ihr uns nächstes Jahr erneut einladet, kommen wir  gern wieder.  



Der Pokal war (nur) für zwei Stunden in der Bieselheide

Die Boule-Gruppe aus Summt hatte den Wanderpokal des Bürgermeisters vor einem Jahr gewonnen  und zum 3. Turnier wieder in die Bieselheide mitgebracht. Zum Ansporn für alle stand er auf einem Tisch in der wunderschönen Sportanlage an der Feldahornstraße in der Sonne. Am Ende radelten die vier mit dem erneut gewonnenen Glanzstück auch wieder zurück und fuhren - wie man anderntags hörte - in der Nachbarschaft unter Beifall eine Ehrenrunde. Katja Manhart (l.) und Peter Bartsch (r.), Ersatzspielerin Katrin Bartsch (2.v.r.) sowie Betreuerin Petra Witte gewannen vier ihrer fünf Spiele und lagen damit einen Wertungspunkt vor dem BV Bieselheide (Bärbel Hüne, Bernd Theuerkauf, Dieter Paszella). Punktgleich, aber mit zwei Spielpunkten weniger folgte das Rathaus Team (Filippo Smaldino, Frank FeldhahnJeannine Freiherr) vor BV Bieselheide (Kalle Hüne, Christa Scheurich, Christine Felchner), denen als einziger Mannschaft ein Sieg (4:2) gegen die Summter gelang. Erstmals dabei waren der Ortsbeirat Zühlsdorf (Thomas Pump, Ursel Liekweg, Marlies Flach) und die Boule-Freunde Schildow (Norbert Martins, Ilona und Jessica Bründermann). Der Bürgerverein hatte für Teilnehmer und Gäste Kuchen gebacken und Getränke bereitgestellt - und vor allem neben dem Unterstand ein zweites Zelt als schattigen Zuschauerplatz aufgebaut. Der Bürgermeister überreichte am Ende den Pokal, bedankte sich bei den Veranstaltern und Schiedsrichtern für Organisation und Ausrichtung und drückte seine Freude darüber aus, dass diese von der Gemeinde Stück für Stück ausgebaute Boule-Anlage so regelmäßig für nachbarschaftliche Freizeitgestaltung genutzt wird. Ohne ihn als Initiator und das Mitarbeiterteam um Herrn Feldhahn - so die Vorsitzende des Bürgervereins - würde in dem dicht besiedelten Wohngebiet ein Freizeitangebot für Erwachsene fehlen. Ein Dankeschön für die dritte Sitzbank ging auch an die Geschäftsführerin des Zweckverbandes Fließtal, Frau Katja Richter.

 




Reisebericht von Günter Schneevoigt: Durch Vietnam & Kambodscha

Draußen herrschen ungewöhnlich hohe Frühlingstemperaturen, drinnen im Bürgertreff  Bieselheide berichtet der Schönfließer Günter Schneevoigt vor 20 Interessierte über schweißtreibende Ausflüge während seiner Reise durch Vietnam und Kambodscha im Frühling 2016: "Ich musste mir erst mal ein zusätzliches T-Shirt kaufen, denn auf so heiße Temperaturen  war ich zu der Jahreszeit gar nicht vorbereitet." Innerhalb von  zwei Wochen legte er mit seiner Reisegruppe erhebliche Wegstrecken zurück: „Einmal nach Bozen und zurück“ veranschaulichte der Referent die zurückgelegten Kilometer. 

Auf der auf die Leinwand projizierten Landkarte konnten die Besucher nachvollziehen, welche Entfernungen innerhalb Vietnams zurückgelegt werden müssen, wenn man sowohl den Norden mit  Hanoi als auch den Süden mit  Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) und dem Mekongdelta kennenlernen will.  Der Lichtbildervortrag war mit vietnamesischer Musik unterlegt  und zeigte mit eingespielten Kurzfilmen aus dem Alltag in den Städten voller Motorrollern, mit dem Leben auf den Flüssen in unzähligen Booten und Hausbooten ein grünes Land, dass sich seit den 90er Jahren stark dem Tourismus öffnet und seine Besucher offensichtlich beeindrucken kann.

Im Anschluss an den Reisebericht entspann sich – mit eigenen Reiseerfahrungen ergänzt durch Susi Moldenhauer und Dieter Paszella, die das Land vor 20 bzw. 10 Jahren besucht hatten – ein angeregtes Gespräch über den Umgang der Vietnamesen mit dem Krieg und seinen Folgen in den 60er/70er Jahren. Günter Schneevoigt erläuterte in diesem Zusammenhang die Entwicklung der Konflikte ab 1945 in Indochina und Harald Grimm erinnerte daran, wie rücksichtslos die Bevölkerung eines Landes leiden muss, wenn Großmächte versuchen, ihre Einflusssphären zu sichern. Die Aufarbeitung des Leides wird in der Öffentlichkeit teilweise verdrängt, andererseits aber auch in Erinnerungsritualen gepflegt. Der wirtschaftliche Boom erleichtert den Weg in die Zukunft, aber im kollektiven Bewusstsein bleibt auch hier die Geschichte in ihrer Gesamtheit.

Der eine oder andere wird von Vortrag und Nachgespräch zu einem Griff ins Bücherregal oder einer Internetrecherche veranlasst worden sein, denn der Vietnam-Krieg und seine Folgen waren ja auch Teil unserer deutschen Geschichte des Kalten Krieges in Ost und West. 

 


Samstag 12 Uhr: Eröffnung des Rathausfestes


30. März 2019, 10 Uhr: Frühjahrsputz & Grillen

 Unter Erich Kästners Motto "Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es!" lädt der Bürgerverein Bieselheide auch in diesem Frühjahr wieder alle Nachbarn im Wohngebiet Bieselheide ein, gemeinsam die Grünflächen und Parkplätze an den Stellen sauberzumachen und zu entmüllen, wo das trotz des regelmäßigen Einsatzes der Gemeindearbeiter von Zeit zu Zeit erforderlich ist.

Wer hat, bringe bitte Schubkarre, Arbeitshandschuhe und einen Eimer mit. Müllsäcke sind vorhanden, ein Container wird aufgestellt. (Nicht für Sperrmüll-Entsorgung!)
Für neu zugezogene Nachbarn bieten diese Vormittagsstunden eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen, vor allem beim abschließenden Grillen an der Passage, für das der Ortsbeirat bzw. die Gemeinde die Kosten übernimmt.

Ein Besuch am vorstellungsfreien Sonntag im Berliner Ensemble

Führung am 31. März 2019

Am Eingang des über 100 Jahre alten Gebäudes empfängt uns Werner Riemann, Schlüsselgewaltiger für diesen Sonntag und nach eigener Bekundung „letzter Brechtianer“ des Brecht-Theaters. Noch während er uns durchs Foyer führt, erzählt der 85-jährige, wie Brecht persönlich ihn vor 63 Jahren als Komparsen engagierte, wie er Gefallen an der Schauspielerei gefunden hat und dem Haus bis heute treu geblieben ist. Als Darsteller in zahlreichen Rollen und als Regieassistent hat er die Geschichte des Berliner Ensemles hautnah miterlebt. Mit feinem Humor erzählt er Anekdoten aus dem Theater-Alltag und kann manch interessante Einzelheiten aus den verschiedenen Intendanten-Phasen berichten, angefangen bei Helene Weigel über Ruth Berghaus, Manfred Wekwerth, Heiner Müller bis zu Claus Peymann . Auch die bitteren Erfahrungen aus der Wendezeit mit der Anpassung des Theaterbetriebs an die kapitalistische Marktwirtschaft einschließlich unvermittelter Entlassung vieler Schauspieler bleiben nicht unerwähnt. Explizit wird in diesem Zusammenhang an das tragische Ende des großen Schaupielers Wolf Kaiser erinnert.
Werner Riemann kennt jede Ecke des Hauses, er weiß alles über die Architektur, die Um- und Anbauten, kann zu jedem Raum eine Geschichte erzählen und die Funktion der technischen Anlagen erklären. Auf der Bühne stehen die Aufbauten zur nächsten Vorstellung von „Das Leben des Galilei“ - er lässt es sich nicht nehmen, die im Vordergrund platzierte alte Windmaschine eigenhändig in Gang zu setzen. Über eine halsbrecherisch steile „Schiffstreppe“ geht es abwärts unter die Drehbühne. Ein dunkler Raum- seltsame Requisiten sind zu sehen - mittendrin ein ganzer Satz eiserner Räder: offenbar die vor über 60 Jahren ausgewechselten Laufräder für die Drehbühne. Nachdem Brecht 1954 das Theater am Schiffbauerdamm übernommen hatte, wurde eine Reparatur der Drehbühne nötig. Ein ruhiger Lauf war nicht mehr möglich, die erforderlichen neuen Laufräder in jener Zeit kaum zu beschaffen. Helene Weigel wandte sich an die Kommandantur der sowjetischen Truppen in Karlshorst: wären nicht die mit Hartgummi ummantelten Räder ausgemusteter Panzer geeignet? - Sie waren geeignet, die Reparatur gelang. Die Drehbühne läuft bis heute mit den Panzer-Rädern und gilt sogar als besonders leise. Eine ungewöhnliche, aus der Not geborene, zunächst als Improvisation gedachte, aber letztlich erfolgreiche Konversion - ganz im Sinne des Pazifisten Bertolt Brecht dessen Mahnung „An meine Landsleute“ Riemann gegen Ende der Führung eindrucksvoll rezitiert:

Ihr, die ihr überlebtet in gestorbenen Städten 

Habt doch nun endlich mit euch selbst Erbarmen! 
Zieht nun in neue Kriege nicht, ihr Armen 
Als ob die alten nicht gelanget hätten: 
Ich bitt euch, habet mit euch selbst Erbarmen! .....


Dank an Norbert Martins für seinen Vortrag

„Bildwände statt Leinwände“ - wer kennt sie nicht: die großflächigen Bilder auf Berliner Mauern, in den 70er Jahren zumeist auf Brandmauern in Kriegslücken entstanden. Diese „Kunstwerke auf Zeit“, wie Norbert Martins sie nennt, beleben das „steinerne Berlin“, provozieren mitunter und sind immer ein Spiegelbild ihrer Zeit.

Dass diese Wandbilder auf Diego Rivera zurückgehen, den Künstler und Lebensgefährten der Malerin Frida Kahlo - mit deren Leben hatte sich die Lesegruppe im letzten Jahr beschäftigt -, das war uns neu. Martins  erläuterte uns nicht nur eine große Auswahl an Wandbildern, sondern brachte uns sowohl die Intention der Künstler als auch die Reaktionen der Anwohner, die tagtäglich mit den Gemälden leben, nahe. Bei einem der neuesten Bilder konnten wir anhand eines kurzen Films nicht nur den gesamten Entstehungsprozess nachvollziehen, sondern standen sozusagen mit auf dem Gerüst. So wurden die zwei Stunden nie langweilig, und einige freuten sich, dass sie bei dieser Gelegenheit auch noch die schönen Bildbände erwerben konnten. 


Giebelphantasien: Hauswände statt Leinwände Berliner Wandmalereien (Lichtbilder-Vortrag)

(Foto: Karoline Wrobel, 3.7.2014, Berliner Morgenpost)

1975 begann der 1947 in Berlin geborene, mittlerweile in Schildow wohnende Norbert Martins damit,  Wandmalereien an Berliner Häusern zu fotografieren. Seit 1981 zeigte er die Aufnahmen in Ausstellungen, zum Beispiel in der "URANIA" und im "Friedrichshain-Kreuzberg-Museum".

1989 veröffentlichte er seine Sammlung im Buch "Giebelphantasien", 2012 folgte das zweite Buch "Hauswände statt Leinwände".  

In seinem Vortrag erläutert er die spannende Entwicklung der öffentlichen Berliner Wandmalereien und würzt sie mit Geschichten und Anekdoten, die hinter den Bildern stecken.

Der Bürgerverein Bieselheide e. V. freut sich sehr, Norbert Martins am Dienstag, den 26. März um 19 Uhr im Bürgertreff in der Schönfließer Passage zu begrüßen. Nachbarn, Mitbürger und Gäste aus der Umgebung sind herzlich willkommen.

Der Eintritt ist frei, das  (zweite) Buch wird - gern mit Widmung - zum ermäßigten Preis von 25 € zum Kauf angeboten

 


24. Mitgliederversammlung am 12. März

Der Höhepunkt kam zum Schluss: Mit einer Zusammenstellung von Fotos und Kurzfilmen zu den Aktivitäten des vergangenen Jahres  erfreute Bernhard Werner die zahlreich erschienenen Mitglieder.  Musikalisch untermalt, witzig (auch mit Comics) illustriert oder sprachlich pointiert sorgte seine knapp halbstündige DVD "Der Bürgerverein 2018" für den fröhlichen Abschluss der vom Vorstand gut vorbereiteten und zügig durchgeführten Jahresversammlung. 

 Nach dem Tätigkeits- und dem Finanzbericht, dem Bericht des Kassenprüfers, der Genehmigung der Jahresrechnung und der Entlastung des Vorstands wurde turnusgemäß nach zwei Jahren neu gewählt. Jutta Poerschke kandidierte nicht erneut, Dankesworte der Vorsitzenden, Blumen und Pralinen versüßten ihr den Abschied.  An ihrer Stelle übernimmt Frank Wessbecher die Aufgabe des 2. Kassierers neben Dr. Bernhard Werner. Zur 1. und 2. Vorsitzenden wiedergewählt wurden Ingrid Sontheimer-Grimm und Marina BenedixSusi Moldenhauer und Gabriele Theuerkauf bleiben die Schriftführerinnen.

Längere Zeit in Anspruch nahm die Vorstellung von Planungen und Aktivitäten für 2019.

Die Vorsitzende freute sich über 6 Neueintritte, davon drei im neuen Jahr, sodass der Verein jetzt 40 Mitglieder hat. Darüber hinaus nehmen auch Nachbarn und Freunde an den Veranstaltungen und Ausflügen als gern gesehene Gäste teil. In den ersten Monaten dieses Jahres wurden im Berliner Martin-Gropius-Bau die Ausstellungen "Archäologie in Deutschland" und "Sammlung Gurlitt" besucht, es gab ein sehr informatives Gespräch mit Frau Stange und Frau Thieme von "Paulas Tagespflege" in der Schönfließer Passage, eine Besichtigung bei der AWU in Velten, die Boule-Spieler trafen sich mit den "Boulisten" in Tegel, Konzertfreunde besuchten in der Philharmonie eine "Heitere musikalisch-literarische Begegnung" und die "Rhapsodie in Blue"  - und in der Staatsoper gab es eine sehr interessante Backstage-Führung.

Nächster Verantsltungstermin: Am 26. März zeigt der Schildower Norbert Martins in einem Lichtbildervortrag eine Auswahl seiner Fotografien von Berliner Wandmalereien  (19 Uhr, Bürgertreff in der Schönfließer Passage, Eintritt frei; das Buch wird - gern mit handschriftlicher Widmung - angeboten.)


Ausflug zur AWU in Velten

Wohin mit dem Müll? Niemand mag sich zum Himmel stinkende Müllberge in unserer Gemeinde vorstellen - darum weg damit in die Tonnen und Säcke der AWU! Der Bürgerverein machte sich am 22. Februar mit einer siebenköpfigen Gruppe auf den Weg nach Velten, um  zu erfahren, was die AWU (Abfallwirtschafts-Union Oberhavel) mit dem Müll macht, den sie bei uns abholt.

 

Im Seminarraum gaben uns zwei sympathische Mitarbeiterinnen zunächst einen Überblick. So erfuhren wir, dass in Velten nur der Papiermüll aus den blauen angefahren, sortiert und zu großen Ballen gepresst wird, um ihn dann verkaufen zu können. Für die Fahrzeugflotte gibt es eine große Werkstatt und eine eigene Tankstelle. Die kann auch öffentlich genutzt werden. Es gibt Angebote für verschiedene Ausbildungsberufe, vor allem im Bereich Kraftfahrer und Kfz. Frau Voigt und Frau Rippchen zeigten uns, wo sich am Mülleimer der Transponder befindet, der die Entleerungen zählt. Auch die aktuelle öffentliche Diskussion über die Wertstofftonne als Alternative zu den Gelben Säcken war Thema. Wir erfuhren, dass die so genannte Zwickauer Müllschleuse für die Mülleimer an den Mehrfamilienhäusern geeignet sein könnte.

 

Anschließend führte uns Herr Steinfurt durch die Papier-Sortier-Halle.  Hier liefern die Müllwagen Pappe und Papier in großen Containern an, und über ausgeklügelte Sortierbahnen und -bänder werden Pappe und Papier getrennt und am Ende zu großen Ballen gepresst. Vorher müssen noch die letzten Fremdstoffe von Hand aussortiert werden - zum Beispiel ein paar Stoff-Teddybären, die nun in der Halle auf einem Schaltkasten sitzen und die Besucher begrüßen.

 

Am Ende der Abschlussbesprechung waren sich alle einig, einen ausgesprochen interessanten Vormittag erlebt zu haben. - Zum gemeinsamen Mittagessen  ging's dann noch in die Bäckerei Plentz am Veltener Bahnhof.


Weihnachtsfeier 2018

Mit der Weihnachtsfeier beendete der Bürgerverein Bieselheide am 8. Dezember seine Veranstaltungen des Jahres 2018. Zum üppigen Buffet hatten wieder viele beigetragen, die Singegruppe  erhielt reichlich Beifall für ihr erweitertes Repertoire und den neu einstudierten Auftritt mit Macke Messer aus Brechts Dreigroschenoper. 

Schließlich erschien auch noch der Weihnachtsmann und trug ebenso zur Unterhaltung bei wie eine Lesung aus Thomas Manns "Weihnachtsabend" zur Besinnlichkeit.


Toller Vortragsabend über Bulgarien

"Wir wären gern noch länger dort geblieben", resümierte Regine Schubert  die Jahre in Bulgaren, und ihre Kinder bestätigten, wie sehr sie in Deutschland das Leben in der Umgebung unzerstörter Natur,  aber auch ihre Großeltern und Schulfreunde vermisst haben. "Wenn ich in Deutschland morgens aufwache, sehe ich keine Berge mehr, sondern die Häuser gleich gegenüber", bedauert ihre Tochter (11), die mit Mutter und Bruder (13) aufregende Wanderungen unternommen, sogar ein Zeltlager in den Bergen erlebt hatte. Mit beeindruckender Bildauswahl und traditioneller Musik veranschaulichten die drei, warum sie „ihr“ Bulgarien nicht ohne Sehnsucht verlassen haben. Inzwischen konnten sie sich in Schönfließ und der Gemeinde Mühlenbecker Land einleben und freuen sich darüber, wie herzlich sie in ihrer neuen Nachbarschaft und Umgebung aufgenommen werden. 

 

Ingrid Sontheimer-Grimm hatte die neue Nachbarin gefragt, ob sie nicht mal im Bürgerverein Bieselheide von ihren Eindrücken berichten könnte. Für die Gäste im Bürgertreff Bieselheide  - unter ihnen auch Bürgermeister Smaldino-Stattaus - war nach Hinweisen der Referentin - ein „bulgarisches Buffet“ aufgebaut: Schafskäse, Gurken und Tomaten, Baguettes mit Gemüsepasten und Kalbfleischwurstscheiben,  dazu roter und weißer Wein der Mavrud-Traube sowie Rakia, nach Landessitte selbst gebrannt. Nach der kulinarischen Einstimmung gab es Einblicke in Geographie und Geschichte,  Brauchtum, Kultur und Politik. Am Ende stellte die Vereinsvorsitzende unter viel Beifall fest: „Das war das erste Mal in unserer Vortragsreihe, dass eine eingeladene Referentin von ihren Kindern unterstützt wurde,  die mit ihren lebendigen Beiträgen zu einem unterhaltsam Abend beitrugen, der zugleich thematisch und inhaltlich außerordentlich interessant war.“ 

 

Regine Schubert hat für die Friedrich-Ebert-Stiftung ab 2000 zwei Jahre lang und dann noch einmal von 2012 bis 2017 in Sofia gearbeitet. „Ich habe das ehemalige Ostblock-Land also vor und nach dem Beitritt zur Europäischen Union 2007 kennengelernt und erlebt.“ Ohne Frage habe das Land wirtschaftlich eine enorme, wahrnehmbare Entwicklung erfahren und sich positiv verändert. Es seien aber auch viele Hoffnungen unerfüllt geblieben. So habe die Bevölkerungszahl von 9 Millionen nach der Wendezeit um 2 Millionen abgenommen; denn viele hätten das Land verlassen, zu Hause sei die Geburtenrate gesunken. Der Kampf gegen eintransparente politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen sei eine Riesenherausforderung für Initiativen, Bewegungen und Politiker, die sich mutig zu Wort meldeten, um die Verhältnisse zu verbessern. 

 

Diese Erfahrung sei etwas, das sie aus ihrer Zeit auf dem Balkan mit nach Deutschland genommen habe, sagte Regine Schubert: Ohne wirksame Kontrolle ist eine Gesellschaft immer wieder Macht und Willkür ausgeliefert. Angesichts der politischen Veränderungen in Deutschland durch das Erstarken populistischer Bewegungen könne man nicht aus dem Ausland in die Heimat zurückkehren und annehmen, hier sei und bleibe alles in Ordnung. Im Gegenteil: Wer hier in Sicherheit leben wolle, müsse täglich seinen Beitrag dazu leisten, dürfe nicht weggucken oder gleichgültig sein, sondern sollte seinen persönlichen Beitrag für eine lebendige Demokratie leisten. 


Ritter Martin in der Bieselheide

Zum 18. Mal lud der Bürgerverein Bieselheide am Sonntag, 11. November 2018 Kinder und Eltern zum Laternenumzug in das Schönfließer Wohngebiet Bieselheide. Um 17 Uhr begrüßte die Vereinsvorsitzende Ingrid Sontheimer-Grimm die Anwesenden stimmte mit Herrn Gutheil am Schifferklavier  zwei Lieder zum Martinstag an. Dann erzählte sie die Legende vom mitfühlenden Ritter Martin, der vor den Toren der französischen Stadt Tours mit einem frierenden Bettler seinen Mantel teilte. Während ein Torwächter, im Rondell hinter der Schönfließer Passage überzeugend gespielt von einem dreizehnjährigen Schüler aus dem Wohngebiet, den  armen Alten vertreiben wollte, hielt der Ritter zu Pferde mit seinen Begleitern an, teilte mit dem Schwert seinen Mantel und händigte dem Wächter die eine Hälfte des wärmenden Tuchs für den frierenden Mann aus. Nadine Schildhauer war mit ihren Reiterinnen wie in den vergangenen Jahren von Summt nach Schönfließ geritten, um hier in die Rolle des später als Heiligen verehrten Ritters zu schlüpfen. Die knapp 200 Zuschauer spendeten den Darstellern reichlich Beifall und schlossen sich dann mit ihren Laternen dem Umzug durch das Wohngebiet an. Nach der Rückkehr gab's gebackene Martinsgänse, Kinderpunsch - und für Erwachsene Glühwein, vor allem aber viele fröhliche Gesichtern von Menschen, die sich auch diesmal wieder über das Zusammentreffen mit dem "wahrhaft edlen Ritter" freuten und angeregt miteinander unterhielten. Familie Scharf, die wie in den letzten Jahren für die musikalische Technik gesorgt hatte, verabschiedete sich mit dem Versprechen: "Bis zum nächsten Mal!" 


Die Polizei macht Theater!

Einen Besuch beim Präventionstheater für Senioren hatte der Bürgerverein am 9. Oktober 2018 auf seinem Programm stehen. Mit einem Bus der Polizei wurden sie abgeholt und zum Theater Coupé am Fehrbelliner Platz in Berlin Wilmersdorf gefahren. Hier spielten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Abschnitts 22 in unterhaltsamen und zugleich lehrreichen Theaterszenen vor, wie Trickbetrüger immer wieder versuchen, an das Geld von vertrauensseligen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu gelangen. Zu den Drehbüchern haben sie sich durch ihren Berufsalltag anregen lassen, die Requisiten und Kostüme in ihrer Freizeit selbst entworfen. In der Pause (bei Kaffee und Kuchen) und auf der Heimfahrt im Polizeibus gab es angeregten Erfahrungsaustausch und Unterhaltungen darüber, wie man sich davor schützen kann, von übelwollenden Mitmenschen übers Ohr gehauen zu werden. - Die Laienschauspieler der Polizei spielen regelmäßig in ausverkauftem Saal, interessierte Gruppen sollten sich also frühzeitig zum Polizei-Theater anmelden.


Boule-Turnier des Bürgervereins Bieselheide zum Sommerabschluss

Zum ersten Mal nach der Eröffnung der Boule-Anlage am Regenrückhaltebecken Feldahornstraße im Schönfließer Wohngebiet Bieselheide veranstaltete der Bürgerverein am 22. September 2018 ein Turnier um den „Wanderpokal des Bürgermeisters“. 

 

Eingeladen waren zwei Gastmannschaften, nämlich das „Team Rathaus“ und die „Boule-Gruppe Summt“. Der Bürgerverein trat mit zwei Mannschaften an. Nach drei Spielrunden lagen die Summter Katrin und Peter Bartsch und Petra Witte punktgleich, aber mit insgesamt knapp besseren Spielergebnissen vor Bürgermeister Filippo Smaldino-Stattaus und Frank Feldhahn, der im Rathaus für die Boule-Anlage zuständig ist. Die beiden Mannschaften des Bürgervereins belegten  (untereinander punktgleich) die Plätze drei und vier. 

 

Die Vorsitzende des Bürgervereins Bieselheide, Ingrid Sontheimer-Grimm,  betonte vor den dreißig Teilnehmern und Besuchern, das Turnier sei auch als Dankeschön an die beteiligten Rathaus-Mitarbeiter zu verstehen, die den nachbarschaftlichen Treffpunkt für jung und alt nach und nach erweitert hatten. Sie begrüßte, dass der angrenzende Spielplatz von der Verwaltung zusammen mit der Kita, die demnächst dauerhaft in die Schönfließer Passage einziehen wird,  attraktiver ausgestaltet werden soll. Der Bürgerverein setze sich ausdrücklich für das Miteinander aller Generationen in der gemeinsamen Wohnumgebung ein. Der Bürgermeister bedankte sich für die Einladung und ließ durchblicken, dass der Zweckverband Fließtal die vorhandenen Sitzgelegenheiten eventuell  um eine noch benötigte dritte Bank ergänzen könnte. Dieser Hinweis wurde mit Beifall aufgenommen.

 

Nach dem Turnier verabredete man sich bei Kaffee, selbstgebackenen Kuchen - und am Ende französischen Cidre - mit den Pokalgewinnern schon mal für  eine Revanche „bei nächster Gelegenheit“. Alle freuten sich über die gelungene Veranstaltung.


7. April: Start in die Boule-Saison

An diesem Wochenende eröffnet der Bürgerverein im Schönfließer Wohngebiet Bieselheide die Boule-Saison. Spaziergänger konnten in der vergangenen Woche wahrnehmen, dass Gemeindearbeiter mit Vorbereitungen zur Pflasterung des Bodens unter dem im letzten Jahr errichteten Unterstand begonnen haben. Erstmals in diesem Jahr werden die „Schweinchen-Jäger“ nun wieder versuchen, ihre 700 g schweren Metallkugeln durch Werfen oder Rollen möglichst dicht an dem hölzernen roten Zielkügelchen zu platzieren und dabei die gegnerische Mannschaft auszustechen. Beteiligen können sich Anfänger und Fortgeschrittene aller Altersklassen. Auch interessierte Zuschauer sind willkommen und können nach der Pause - mit Kaffee, Keksen und Cidre - mit einsteigen.


23. Mitgliederversammlung am 5. März 2018

Großen Applaus erhielt Bernhard Werner nach dem Tätigkeitsbericht des Vorstands für seine halbstündige Bild- und Video-Projektion über das Vereinsjahr 2017. Ingrid Sontheimer-Grimm stellte als Vorsitzende beinahe selbst überrascht fest: "Was wir hier mit unseren Mitteln und Möglichkeiten und der Unterstützung der Gemeinde auf die Beine stellen, kann sich wirklich sehen lassen - und es macht uns Spaß!" Ihre Stellvertreterin Marina Benedix verteilte zusammen mit der Schriftführerin Gabi Theuerkauf ausgewählte Süßigkeiten an einige Mitglieder, die sich - wie der Beifall bestätigte - diese anerkennende kleine Aufmerksamkeit besonders verdient hatten. 

 

Nach Erledigung aller Vereinsformalien und der Wahl von Falk Weßbecher zum Kassenwart machte man sich ideenreich ans Werk, um auch für das neue Vereinsjahr neben den regelmäßigen wöchentlichen und monatlichen Veranstaltungen wieder Ausflüge,  Vortrags- und Filmabende sowie weitere Aktivitäten zu planen. 

 

Sobald die Vorhaben terminiert sind, werden sie in den monatlichen Mitgliederinformationen und auf dieser Website angekündigt.

 


BVB gewinnt Boule-Turnier in Birkenwerder

Auf Einladung von Robin Miska vom Deutsch-französischen Jugendaustausch trafen sich drei unserer regelmäßigen Boule-Spieler (Foto links: Kalle, Gisela und Bärbel) als Mannschaft des Bürgervereins Bieselheide auf dem August-Bebel-Platz am S-Bahnhof Birkenwerder zu einem nachbarschaftlichen Turnier mit dem Team "Birke" (Heiko, Susanne und Robin) und dem Team des Bundestagskandidaten Benjamin Grimm. Gemeinsames Ziel war es, in der Öffentlichkeit auf die etwas versteckt hinter Hecken gelegene Boule-Anlage aufmerksam zu machen und dazu anzuregen, sie stärker als örtlichen Treffpunkt zu nutzen. Das gelang auch; denn das knapp zweistündige Turnier - mit Kaffee- und Cidre-Pause - fand schnell interessierte Zuschauer, nicht zuletzt von Eltern, die mit ihren Kindern den gleich nebenan liegenden Spielplatz besuchten. Dass "Birke" nur Platz 3 belegte, trübte die Freude der Veranstalter nicht, sondern spornt hoffentlich dazu an, die Bahn in Zukunft häufiger zu nutzen. Der Bürgerverein Bieselheide belegte mit 3 Punkten Vorsprung Platz 1.

Die drei Teams mit Schiedsrichter und Robin Miska (hinten zwischen Gisela und Bärbel).


Bei den Cranachs im Jagdschloss Grunewald

Bilder vom Jagdwesen sowie zahlreiche Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren und seinem Sohn machten den Besuch im Jagdschloss Grunewald zu einem sinnlichen Erlebnis. Portraits von "Adam und Eva" über "Judith mit dem Haupt des Holofernes" bis zu  "Kurfürst Joachim II. von Brandenburg" sind im ältesten noch erhaltenen Schlossbau Berlins am Grunewaldsee ausgestellt, in dessen Renaissancesaal so manche Jagdgesellschaft ausgelassene Zechereien veranstaltet und ausschweifende Nächte zugebracht hat. 

 

Unsere Besuchergruppe beendete den Ausflug an Berlins beliebten Hundesee mit einer fröhlichen Runde im Chalait Suisse.


Am 6. September 2017 haben wir uns

von unserem langjährigen Mitglied

 

Dieter Neumann

 

auf dem Schönfließer Friedhof verabschieden müssen,

der in seinem 83. Lebensjahr gestorben ist.

 

Wir denken an ihn

und wünschen seiner Witwe Irmtraud

Kraft und Zuversicht.   


Ausflug zum Barnim-Museum Wandlitz


Frühjahrsputz in der Bieselheide

Zusammen mit dem Ortsbeirat Schönfließ hat der Bürgerverein Bieselheide auch 2017 wieder zum Frühjahrsputz aufgerufen und am 1. April die alljährliche öffentliche Reinigungs-Aktion in dem seit 1996 entstandenen Wohngebiet organisiert. "Die Beteiligung ist immer unterschiedlich", stellten die Vereinsmitglieder fest, während Gemeindearbeiter René Müllsäcke und Arbeitshandschuhe an gut zwanzig Anwohner austeilte. 

 

Als Aktionsschwerpunkt hatte der Verein sich diesmal die Wegeinfassungen am Bouleplatz vorgenommen. Immer wieder werden die vor einigen Jahren von der Gemeinde verlegten Randsteine von Gras, Löwenzahn und Unkraut überwachsen. Dies abzuschaben ist bei Tagestemperaturen von über 20 Grad eine schweißtreibende Arbeit - was den drei hart arbeitenden Männern anzusehen war, die diesen ehrenamtlichen Job zwei Stunden lang übernommen hatten. Andere sammelten auf, was Mitbürger und ihre Hunde bei Spaziergängen durch die Grünanlagen nicht in den aufgestellten Papierkörben und Hundetoiletten unterzubringen wussten. Manche kümmerten sich um die Baumflächen zwischen den zahlreichen Parkplätzen und sammelten die beim Ein- oder Aussteigen fix entsorgten Kippen auf.  

 

Ärger darüber, dass man aufsammelt, was von einigen Bewohnern gedankenlos hinterlassen wird, schwingt jedes Jahr mit - aber auch der Eindruck, dass sich manches gebessert hat. Auf jeden Fall ist der "Bieselputz" eine gute Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen und beim abschließenden Grillen hinter der Schönfließer Passage Nachbarn kennenzulernen, die neu hinzugezogen sind oder sich das erste Mal beteiligen. 

 

Spätestens zur Eröffnung der Boule-Saison am Samstag, den 8. April um 15 Uhr sind etliche der Beteiligten wieder gut gelaunt versammelt, wenn sie die glänzenden Metallkugeln neben dem hölzernen "Schweinchen" zu platzieren versuchen. "Das Café Boule lädt mit Kaffee, Keksen und Cidre auch diejenigen ein, die erstmal nur zugucken wollen", blickt die Vereinsvorsitzende Ingrid Sontheimer-Grimm aufmunternd voraus.

 

 


Bürgerverein besucht Tristan

Am 26. Januar besuchte der Bürgerverein die Ausstellung

Tristan – Berlin zeigt Zähne

 

Das Museum für Naturkunde zeigt derzeit eines der am besten erhaltenen Skelette eines Tyrannosaurus rex weltweit. Von rund 300 Knochen sind bei ihm 170 erhalten. Tristan, Sohn des amerikanischen Eigentümers, ist der Namenspate des T. rex, der 2010 in der Hell Creek Formation in Montana entdeckt wurde. Die Bergung und Konservierung des 65 Millionen Jahre alten Dinosauriers dauerte vier Jahre.

Das Wiedererwachen Tristans dokumentiert unsere Facebookseite !!


Neuer Flyer des Bürgervereins: Hallo Nachbarn!

Zu Beginn dieses Jahres verteilen Mitglieder des Bürgervereins in alle Haushalte des Wohngebiets Bieselheide einen neuen Flyer, um den Anwohnern einen Überblick über die Aktivitäten und Angebote des eingetragenen gemeinnützigen Vereins zu geben. Auch wer nicht Mitglied ist, kann als Gast jederzeit gern teilnehmen oder mitmachen. 

 

Neu ist eine Veranstaltungsreihe mit Filmen und Vorträgen zu verschiedenen Themen, die im Wohngebiet auf  Interesse stoßen können: Am 12. Januar hat zum Beispiel Rechtsanwalt Axel Förster sehr informativ und anschaulich über das zu Beginn des Jahres in Kraft getretene Pflegestärkungsgesetz referiert. Am 2. Februar gibt es einen Kurzfilmabend von Dieter Paszella über das "Anboulen 2016" (34 Minuten) auf der Anlage am unteren Regenrückhaltebecken sowie einen  13-minütigen Film über ein "Museum der besonderen Art". Bei Rotwein, Cidre und Käsegebäck bietet sich im Anschluss die Gelegenheit zu kritischer Würdigung der Beiträge und zu nachbarschaftlichem Gespräch.

 

Zu dieser Film- und Vortragsreihe laden einmal im Monat immer donnerstags 19 - 20:30 Uhr ein.


Martin vor 1700 Jahren und heute

Als römischer Ritter soll Martin vor über 1700 Jahren mit einem frierenden Bettler seinen Mantel geteilt haben.

Von dieser Hilfsbereitschaft schlug das Martinsspiel am Sonntag zu Beginn des Laternen-Umzugs durch die Schönfließer Bieselheide den Bogen in die Gegenwart.

"Heute sammeln wir nicht Spenden für unseren Bürgerverein," erklärte dessen Vorsitzende, "sondern für ein jordanisches Flüchtlingslager, das von den Gemeinden Mühlenbecker Land und Birkenwerder zusammen mit dem ZV Fließtal und dem DRK unterstützt wird, damit vor allem die Kinder dort mit sauberem Wasser vor Krankheiten geschützt werden."

Für die kleinen Laternenträger gab es am Ende des Umzugs, der von Martin zu Pferde mit zwei ebenfalls berittenen Begleitern durch das Wohngebiet geführt und mit Akkordeon-Musik begleitet wurde, Kinderpunsch und Weihnachtsgans-Plätzchen.

Noch am Abend war auf der Facebook-Seite der Veranstalter u. a. zu lesen: "Vielen lieben Dank an den Bürgerverein für den schönen Martinsumzug heute, die musikalische Begleitung, das kleine Martinsspiel und die Verköstigung. Nichts ist schwerer zu belohnen, als die Zeit und die Mühe, die man sich ohne Erwartung auf direkte Gegenleistung macht. Aber der große Andrang sprach wohl für sich." - Dank gilt auch den Spendern für die Flüchtlingshilfe: Über hundert Euro wurden ausgezählt - St. Martin sei Dank! (November 2017)


Sommerfest mit Café Bieselheide 

„Plan B!“  entschied der Vorstand des Bürgervereins Bieselheide am Samstag um 12:30 Uhr und baute mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr die Marktstände in der überdachten Schönfließer Passage auf – und das war gut so: An den Trödel- und Infotischen konnten ab 15 Uhr die zahlreichen Besucher windgeschützt in aller Ruhe ihre Auswahl treffen und die Bücherkisten durchstöbern.  Die vielen vorbereiteten Angebote für Kinder fielen nicht ins Wasser, als es zwischenzeitlich regnete und auf das Glasdach der Passage pladderte; vielmehr sorgten phantasievoll geschminkte Kindergesichter nach kurzer Zeit für bewundernde Aufmerksamkeit, es wurde gemalt und am Stand einer Anwohnerin konnten Kinder in einer Sandwanne nach Schätzen suchen. Daneben gab es Schlappen-Werfen, Straßenmikado und ein Bobby-Car-Rennen.

 

Das Jugendhaus Schönfließ nutzte den von der Feuerwehr gelegten elektrischen Anschluss für kreative Glasgravuren. Am Stand des Zweckverbands Fließtal, der im Wohngebiet für die Regenrückhaltebecken verantwortlich ist, konnten Kinder Badekugeln selbst herstellen.

 

Die Rundendreher  stapelten unermüdlich Dosen übereinander – zur Freude der Kinder, die immer wieder Bälle in den Aufbau warfen, dass es nur so schepperte. Am Stand von Nordbahngemeinden mit Courage konnten Gipsfiguren angemalt werden und beim Trommelworkshop durften die Teilnehmer ausgelassen Rhythmus geschlagen und dazu singen. Wer sich für andere Instrumente interessierte, war am Stand der Freien Musikschule Mühlenbecker Land an der richtigen Adresse.

 

Mittendrin versorgte das eigens für diesen Tag eröffnete „Café Bieselheide“ die Besucher mit wunderbaren selbstgebackenen Kuchen und Kaffee. Hier überreichte Bürgermeister Filippo Smaldino-Stattaus auch den Wanderpokal des Bürgermeisters an den Bürgerverein – wenn auch vorerst nur zur Aufbewahrung; denn das Boule-Turnier, mit dem das neue Spielfeld am unteren Regenrückhaltebecken eingeweiht wurde, begann zwar trocken bei Sonnenschein und mit einem Glas Cidre für die Teilnehmer, konnte aber witterungsbedingt noch nicht zu Ende gespielt werden.

In Führung lagen punktgleich die Teams „Nachbarn“ und „Bürgermeister“, aber auch „Bürgerverein“, „Rundendreher“ und „Rathaus“ haben bei der Fortsetzung noch alle Chancen.

 

„Es hat Spaß gemacht und die Vorbereitungen haben sich gelohnt!“, sind sich Ingrid Sontheimer-Grimm und Marina Benedix als Vorsitzende mit den Vereinsmitgliedern einig. Der nächste öffentliche Boule-Termin steht auch schon fest: Samstag, 26. September, 16 Uhr.

 

>> Bericht auch unter "Aktuelles" auf der Website der Gemeinde Mühlenbecker Land!


15 Jahre Bürgerverein Bieselheide      Sommerfest im Wohngebiet

Am Samstag, den 5. September veranstaltet der Bürgerverein von 15 bis 18 Uhr im Wohngebiet Bieselheide ein Sommerfest mit Trödelmarkt, Kinderspielen und Café Bieselheide. Eingeweiht wird an diesem Nachmittag eine Boule-Anlage neben dem Streetballplatz am unteren Teich ("Regenrückhaltebecken"). Gemeindeverwaltung, Freiwillige Feuerwehr und örtliche Vereine haben ihre Unterstützung zugesagt und werden über ihre Aktivitäten informieren. Gutes Wetter ist eingeplant - bei Regen findet alles in der Schönfließer Passage statt. >>> EINLADUNG


Chi-Gong-Sommerpause im Juli/August 

Eine Stunde Chi-Gong für jedes Alter leitet Manuela Arndt donnerstags von 17 bis 18 Uhr im Bürgertreff Bieselheide an. Vom 16. Juli bis (einschließlich) 20. August  macht die Gruppe  Sommerpause. Am Donnerstag, den 27.8. geht's weiter!


Senioren besuchen Saurier im Tierpark

Im Rahmen der 22. Brandenburgischen Seniorenwoche hat der Seniorenbeirat Mühlenbecker Land zu einem Tagesausflug in den Tier-, Freizeit- und Saurierpark Germendorf eingeladen. Mit einem Sonderbus ging's für die 15 Teilnehmer des Bürgervereins an der Haltestelle Bieselheide los. Nach einem Rundgang im schattigen Tierpark und auf dem beeindruckenden Sauriergelände - mit rauchendem Vulkan - fuhren die insgesamt 135 Teilnehmer weiter zum Landgasthof Santorin (vormals "Fröhlicher Landmann").

Nach dem Mittagessen würdigte Ilona Kappes als Vorsitzende des Seniorenbeirats die gute Zusammenarbeit und Ergebnisse mit Gemeindevertretung und Verwaltung, mahnte aber auch an, dass die Gemeinde in Bezug auf altersgerechte Wohnangebote immer noch Nachholbedarf habe. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Harald Grimm, ging in seiner Ansprache auf die Senioren als Zielgruppe für Marketing-Strategien in unserer Konsumgesellschaft ein. Er warb für Verständnis, dass Vorhaben mit potentiellen Investoren für betreutes Wohnen erst nach erfolgversprechenden Vorgesprächen öffentlich diskutiert werden könnten. Er versicherte, das Engagement und der Optimismus des Bürgermeisters, der nach seiner Erkrankung noch in diesem Monat den Dienst im Rathaus wieder antrete, sei auch in dieser Hinsicht ungebrochen. 

Anschließend wurden einige Senioren für ihr ehrenamtliches Engagement mit einer Urkunde des Seniorenbeirats geehrt, unter ihnen unsere Schriftführerin Susi Moldenhauer. 

Zu Kaffee und Kuchen spielte das "Duo Vagand" nicht nur Udo Jürgens' Hit "Aber bitte mit Sahne", sondern kredenzte Inge Werner auch "Griechischen Wein" als Geburtstagsständchen. Nach Schlagern und Disco-Musik zum Tanzen brachten die Busse alle Teilnehmer wieder in die Ortsteile zurück, und auf dem Weg zur Bieselheide sangen die Ausflügler, "… es bleibt die Erinnerung an einen schönen Tag".

>> Weitere Fotos auf Facebook.


Wanderung auf dem Löwenzahnpfad am 31. Mai















Mit elf Teilnehmern und der Beagle-Hündin Hanni machten wir uns am 31. Mai auf den Wanderweg um den südwestlichen Zipfel des Naturparks Barnim, der bei Mühlenbeck mit den Schönerlinder Teichen, Gehölz- und Graslandschaft eine typische Landschaft der Region zeigt. 

Er wird nicht von Menschen, sondern von Wildpferden und Wasserbüffeln gepflegt, die hier ganzjährig leben. 

(> Weitere Fotos auf Facebook)

Zum Kaffeetrinken und zur  Besichtigung der Mönchmühle kamen noch vier Vereinsmitglieder dazu. - Der nächste Ausflug findet am 11. Juni zum Tierpark Germendorf  statt. (> Termine)


Frühjahrsputz am 25. April

Mit Unterstützung des Ortsbeirats hat der Bürgerverein auch in diesem Jahr wieder den Frühjahrsputz im Wohngebiet organisiert. Nach getaner Arbeit saßen die freiwilligen Helfer nicht nur zum nachbarschaftlichen Gespräch beim Grillen zusammen, sondern konnten auch noch an einer Verlosungsaktion teilnehmen: Die Gewerbetreibenden der Schönfließer Passage hatten dafür Gutscheine und Geschenke spendiert, über die sich die Gewinner sehr gefreut haben. 

Wir danken den Inhabern von "Getränke Hoffmann", "Tabak, Zeitschriften und Bistro", "Calory Coach", "Friseursalon Haarkunst", "Änderungsschneiderei und Textilreinigung" und "CallaPizza"!


Sigrid Hollmanns Lesereihe 

Am 14. April startete Sigrid Hollmanns Lesereihe "Literatur und Kabarett  in den 20er/30er Jahren des vorigen Jahrhunderts" mit dem von Dieter Pascella präsentierten Film "Die Comedian Harmonists". (> Video-Trailer auf Facebook.) Die Reihe wird  jeweils am 2. Dienstag im Monat ab 16.15 Uhr fortgeführt.